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// Shopware-Hilfe

Admin weiß nach dem Update?
So finden Sie die Ursache

Die Shopware-Administration bleibt nach dem Login weiß, lädt endlos oder zeigt einen Fehler 500? Das ist eines der häufigsten Probleme nach Updates. Die gute Nachricht: Der Shop läuft oft weiter, und die Ursache lässt sich meist eingrenzen.

Weiße Seite Admin lädt nicht Fehler 500 Browser-Cache Plugins Update Log-Dateien Kommandozeile Shopware 6.7 Soforthilfe Weiße Seite Admin lädt nicht Fehler 500 Browser-Cache Plugins Update Log-Dateien Kommandozeile Shopware 6.7 Soforthilfe

Kurz gesagt

Bleibt die Shopware-Administration nach einem Update weiß oder lädt endlos, liegt es meist an veralteten Dateien im Browser-Cache, an einem Plugin, das nicht zur neuen Version passt, an einem nicht abgeschlossenen Update oder an einer fehlenden Einstellung in der Konfigurationsdatei des Servers. Die Storefront läuft dabei oft normal weiter. Die genaue Ursache steht fast immer in der Browser-Konsole oder in den Log-Dateien von Shopware.

Woran Sie das Problem erkennen

  • Die Seite bleibt nach dem Login weiß oder zeigt nur das Lade-Symbol
  • Das Dashboard lädt, aber einzelne Bereiche wie Einstellungen oder Verkaufskanäle drehen endlos
  • Die Adresse /admin zeigt einen Fehler 500 oder eine Fehlermeldung als Text
  • Nach dem Neuladen der Seite ist die Oberfläche plötzlich leer

Scheitert schon die Anmeldung am Admin, liegt es an etwas anderem, meist an einer falschen Domain in der Konfiguration oder an einer Sperre nach zu vielen Fehlversuchen.

// Ursachen

Die häufigsten Ursachen

Alter Browser-Cache

Der Browser lädt noch Skripte der alten Version. Ein privates Fenster zeigt schnell, ob es daran liegt.

Plugin passt nicht zur neuen Version

Plugins mit Erweiterungen im Admin brauchen nach einem Update oft eine neue Version. Besonders häufig beim Sprung auf eine neue Hauptversion.

Update nicht vollständig

Ist das Update abgebrochen, fehlen Datenbank-Änderungen oder die Dateien für den Admin wurden nicht neu eingespielt.

Fehlende Einstellung in der Konfiguration

Neue Versionen erwarten teils neue Einträge in der Konfigurationsdatei. Beim Update auf 6.7 war das bei einigen Shops die Variable SERVICE_REGISTRY_URL.

Cache auf dem Server

Der Shopware-Cache enthält noch Daten der alten Version und passt nicht zu den neuen Dateien.

PHP-Version oder Speicher

Die neue Version braucht eine neuere PHP-Version oder mehr Arbeitsspeicher, als der Server bereitstellt.

Was Sie selbst prüfen können

Diese Schritte sind gefahrlos und grenzen die Ursache ein, bevor jemand am Shop etwas ändert.

  • Ein privates Browserfenster öffnen oder den Browser-Cache leeren und neu anmelden. Hilft das, war es nur der Cache.
  • Die Browser-Konsole öffnen (Taste F12, Reiter Konsole) und die erste rote Fehlermeldung notieren. Sie nennt oft das Plugin, das den Fehler auslöst.
  • In den Log-Dateien von Shopware nachsehen, im Ordner var/log, in der Datei mit dem heutigen Datum.
  • Prüfen, ob die Storefront funktioniert und Bestellungen eingehen. Läuft der Shop, ist Zeit für eine saubere Lösung.

Mit Zugriff auf die Kommandozeile

Wer per SSH auf den Server kommt, kann die häufigsten Ursachen direkt angehen. Vorher Datenbank und Dateien sichern.

  • bin/console cache:clear leert den Cache von Shopware.
  • bin/console plugin:list zeigt alle Plugins, bin/console plugin:deactivate NAME schaltet ein verdächtiges Plugin ab, ohne es zu löschen.
  • bin/console system:update:finish schließt ein abgebrochenes Update ab und führt ausstehende Datenbank-Änderungen aus.
  • bin/console assets:install spielt die Dateien für den Admin neu ein.

Die Browser-Konsole lesen

Die erste rote Meldung in der Konsole ist meist die wichtigste. Diese Muster sind typisch:

  • Ein Pfad mit /bundles/ und einem Plugin-Namen – Das genannte Plugin bricht den Admin. Es zuerst deaktivieren und testen.
  • Fehler 404 beim Laden von Skripten – Die Dateien für den Admin fehlen auf dem Server. bin/console assets:install spielt sie neu ein.
  • Fehler 500 bei Aufrufen von /api/ – Der Fehler liegt auf dem Server, nicht im Browser. Die Ursache steht dann in der Log-Datei.
  • Fehler 401 – Meist ist nur die Anmeldung abgelaufen. Abmelden, Browser-Cache leeren und neu anmelden.

Sonderfall: Update auf Shopware 6.7

Mit 6.7 hat Shopware den Admin technisch umgebaut: Vite statt Webpack, Vue 3 ohne Kompatibilitätsmodus und Pinia statt Vuex. Plugins mit eigenen Erweiterungen im Admin brauchen deshalb eine eigene, für 6.7 gebaute Version. Ein Plugin, das unter 6.6 tadellos lief, kann den Admin unter 6.7 komplett weiß lassen. Vor dem Update lohnt es sich, für jedes Plugin zu prüfen, ob es eine Version für 6.7 gibt. Für den Fall, dass eine fehlt, beschreibt der Artikel Plugin nach dem Update inkompatibel die möglichen Wege.

Das schuldige Plugin finden

Nennt die Konsole kein Plugin, hilft nur der Ausschluss: Mit bin/console plugin:list alle aktiven Plugins notieren, dann eines nach dem anderen mit plugin:deactivate abschalten, jeweils den Cache leeren und den Admin neu laden. Sobald er wieder erscheint, ist der Auslöser gefunden. Alle anderen werden danach mit plugin:activate wieder eingeschaltet. Bei eigenen Plugins mit Admin-Code muss der Admin nach Änderungen außerdem mit bin/build-administration.sh neu gebaut werden, wofür der Server Node.js braucht.

Was Sie besser nicht tun sollten

  • Plugins direkt in der Datenbank löschen oder Ordner per FTP entfernen. Das hinterlässt Reste, die später neue Fehler verursachen.
  • Ein altes Backup über den laufenden Shop spielen, ohne zu prüfen, welche Bestellungen seitdem eingegangen sind.
  • Mehrere Dinge gleichzeitig ändern. Dann weiß niemand mehr, was geholfen oder geschadet hat.

So beugen Sie vor

Ein weißer Admin nach dem Update fällt auf einer Testkopie genauso auf wie im Live-Shop, nur ohne Druck. Deshalb spielen wir in der laufenden Shopware-Wartung jedes größere Update erst auf einer Kopie ein und prüfen dort auch den Admin.

Wann Sie Hilfe holen sollten

Wenn Sie keinen Zugriff auf die Kommandozeile haben, wenn auch die Storefront betroffen ist oder wenn nach den ersten Schritten nichts klarer wird. Dann lohnt es sich, nicht weiter zu probieren. Über den 24/7 Notfallservice schauen wir uns den Shop direkt auf dem Server an. Damit das beim nächsten Mal nicht passiert, testen wir Shopware-Updates vorher auf einer Kopie.

// Passt dazu

// Soforthilfe

Sie kommen nicht weiter?

Schicken Sie uns kurz, was passiert ist und was sich zuletzt geändert hat, gern mit Screenshot. Ist der Shop down, helfen wir über den 24/7 Notfallservice innerhalb von 30 Minuten.

Anfrage senden → 💬 WhatsApp 📞 +49 172 2485226

// Häufige Fragen

Fragen und Antworten

Kann ich weiter Bestellungen annehmen, wenn der Admin weiß ist?+

Meist ja. Solange die Storefront läuft, gehen Bestellungen normal ein. Bearbeiten können Sie sie erst wieder, wenn die Administration funktioniert.

Sollte ich das Update zurückspielen?+

Nur mit einem Backup von Dateien und Datenbank vom selben Zeitpunkt und nur, wenn Bestellungen seit dem Update gesichert sind. Oft ist die Ursache schneller gefunden als ein Update zurückgespielt.

Warum hilft ein anderer Browser manchmal?+

Weil ein anderer Browser keine alten Dateien im Cache hat. Das zeigt, dass der Shop an sich in Ordnung ist und nur der Cache des ersten Browsers stört.

Wie verhindere ich das beim nächsten Update?+

Mit einem Test auf einer Kopie des Shops, einer Prüfung aller Plugins vorab und einem Update über die Kommandozeile statt über den Browser.

Was ändert sich beim Update auf Shopware 6.7 für Plugins?+

Der Admin wurde technisch umgebaut, unter anderem mit Vite statt Webpack und Pinia statt Vuex. Plugins mit Erweiterungen im Admin brauchen deshalb eine eigene Version für 6.7. Fehlt sie, bleibt der Admin oft weiß.

Was bedeutet ein Fehler 401 in der Browser-Konsole?+

Dass die Anmeldung nicht mehr gültig ist. Meist reicht es, sich abzumelden, den Browser-Cache zu leeren und neu anzumelden. Bleibt der Fehler, lohnt ein Blick in die Log-Datei von Shopware.