// Shopware-Hilfe
Die Shopware-Administration bleibt nach dem Login weiß, lädt endlos oder zeigt einen Fehler 500? Das ist eines der häufigsten Probleme nach Updates. Die gute Nachricht: Der Shop läuft oft weiter, und die Ursache lässt sich meist eingrenzen.
Bleibt die Shopware-Administration nach einem Update weiß oder lädt endlos, liegt es meist an veralteten Dateien im Browser-Cache, an einem Plugin, das nicht zur neuen Version passt, an einem nicht abgeschlossenen Update oder an einer fehlenden Einstellung in der Konfigurationsdatei des Servers. Die Storefront läuft dabei oft normal weiter. Die genaue Ursache steht fast immer in der Browser-Konsole oder in den Log-Dateien von Shopware.
Scheitert schon die Anmeldung am Admin, liegt es an etwas anderem, meist an einer falschen Domain in der Konfiguration oder an einer Sperre nach zu vielen Fehlversuchen.
// Ursachen
Der Browser lädt noch Skripte der alten Version. Ein privates Fenster zeigt schnell, ob es daran liegt.
Plugins mit Erweiterungen im Admin brauchen nach einem Update oft eine neue Version. Besonders häufig beim Sprung auf eine neue Hauptversion.
Ist das Update abgebrochen, fehlen Datenbank-Änderungen oder die Dateien für den Admin wurden nicht neu eingespielt.
Neue Versionen erwarten teils neue Einträge in der Konfigurationsdatei. Beim Update auf 6.7 war das bei einigen Shops die Variable SERVICE_REGISTRY_URL.
Der Shopware-Cache enthält noch Daten der alten Version und passt nicht zu den neuen Dateien.
Die neue Version braucht eine neuere PHP-Version oder mehr Arbeitsspeicher, als der Server bereitstellt.
Diese Schritte sind gefahrlos und grenzen die Ursache ein, bevor jemand am Shop etwas ändert.
var/log, in der Datei mit dem heutigen Datum.Wer per SSH auf den Server kommt, kann die häufigsten Ursachen direkt angehen. Vorher Datenbank und Dateien sichern.
bin/console cache:clear leert den Cache von Shopware.bin/console plugin:list zeigt alle Plugins, bin/console plugin:deactivate NAME schaltet ein verdächtiges Plugin ab, ohne es zu löschen.bin/console system:update:finish schließt ein abgebrochenes Update ab und führt ausstehende Datenbank-Änderungen aus.bin/console assets:install spielt die Dateien für den Admin neu ein.Die erste rote Meldung in der Konsole ist meist die wichtigste. Diese Muster sind typisch:
/bundles/ und einem Plugin-Namen – Das genannte Plugin bricht den Admin. Es zuerst deaktivieren und testen.bin/console assets:install spielt sie neu ein./api/ – Der Fehler liegt auf dem Server, nicht im Browser. Die Ursache steht dann in der Log-Datei.Mit 6.7 hat Shopware den Admin technisch umgebaut: Vite statt Webpack, Vue 3 ohne Kompatibilitätsmodus und Pinia statt Vuex. Plugins mit eigenen Erweiterungen im Admin brauchen deshalb eine eigene, für 6.7 gebaute Version. Ein Plugin, das unter 6.6 tadellos lief, kann den Admin unter 6.7 komplett weiß lassen. Vor dem Update lohnt es sich, für jedes Plugin zu prüfen, ob es eine Version für 6.7 gibt. Für den Fall, dass eine fehlt, beschreibt der Artikel Plugin nach dem Update inkompatibel die möglichen Wege.
Nennt die Konsole kein Plugin, hilft nur der Ausschluss: Mit bin/console plugin:list alle aktiven Plugins notieren, dann eines nach dem anderen mit plugin:deactivate abschalten, jeweils den Cache leeren und den Admin neu laden. Sobald er wieder erscheint, ist der Auslöser gefunden. Alle anderen werden danach mit plugin:activate wieder eingeschaltet. Bei eigenen Plugins mit Admin-Code muss der Admin nach Änderungen außerdem mit bin/build-administration.sh neu gebaut werden, wofür der Server Node.js braucht.
Ein weißer Admin nach dem Update fällt auf einer Testkopie genauso auf wie im Live-Shop, nur ohne Druck. Deshalb spielen wir in der laufenden Shopware-Wartung jedes größere Update erst auf einer Kopie ein und prüfen dort auch den Admin.
Wenn Sie keinen Zugriff auf die Kommandozeile haben, wenn auch die Storefront betroffen ist oder wenn nach den ersten Schritten nichts klarer wird. Dann lohnt es sich, nicht weiter zu probieren. Über den 24/7 Notfallservice schauen wir uns den Shop direkt auf dem Server an. Damit das beim nächsten Mal nicht passiert, testen wir Shopware-Updates vorher auf einer Kopie.
// Soforthilfe
Schicken Sie uns kurz, was passiert ist und was sich zuletzt geändert hat, gern mit Screenshot. Ist der Shop down, helfen wir über den 24/7 Notfallservice innerhalb von 30 Minuten.
// Häufige Fragen
Meist ja. Solange die Storefront läuft, gehen Bestellungen normal ein. Bearbeiten können Sie sie erst wieder, wenn die Administration funktioniert.
Nur mit einem Backup von Dateien und Datenbank vom selben Zeitpunkt und nur, wenn Bestellungen seit dem Update gesichert sind. Oft ist die Ursache schneller gefunden als ein Update zurückgespielt.
Weil ein anderer Browser keine alten Dateien im Cache hat. Das zeigt, dass der Shop an sich in Ordnung ist und nur der Cache des ersten Browsers stört.
Mit einem Test auf einer Kopie des Shops, einer Prüfung aller Plugins vorab und einem Update über die Kommandozeile statt über den Browser.
Der Admin wurde technisch umgebaut, unter anderem mit Vite statt Webpack und Pinia statt Vuex. Plugins mit Erweiterungen im Admin brauchen deshalb eine eigene Version für 6.7. Fehlt sie, bleibt der Admin oft weiß.
Dass die Anmeldung nicht mehr gültig ist. Meist reicht es, sich abzumelden, den Browser-Cache zu leeren und neu anzumelden. Bleibt der Fehler, lohnt ein Blick in die Log-Datei von Shopware.