// Shopware Multishop
Neue Marke, neues Land oder ein eigener B2B-Shop: Wir planen und bauen Ihren Shopware-Multistore so, dass jeder Shop eigenständig auftritt und Sie trotzdem alles an einem Ort pflegen. Von der Architektur über Domains, Sprachen und Designs bis zu Plugins, die in jedem Shop anders arbeiten dürfen.
// Szenarien
In Shopware ist jeder Shop ein Verkaufskanal. Alle greifen auf dieselben Produkte, Kunden und Bestellungen zu, treten aber nach außen eigenständig auf. Diese Vorhaben setzen wir damit um:
Jede Marke mit eigener Domain, eigenem Design und eigenem Sortiment, gepflegt in einem Backend statt in mehreren Shops.
Landesshops mit eigener Sprache, Währung, Steuer, Versandart und passenden Rechtstexten, alle aus demselben Katalog.
Nettopreise, Staffelpreise, Freischaltung von Firmenkunden und Kauf auf Rechnung im B2B-Kanal, der Endkunden-Shop daneben.
Ein eigener Kanal mit reduzierten Preisen oder Restposten, aus demselben Lager und ohne doppelte Pflege.
Geschlossene Shops für Händler, Filialen oder Mitarbeiter, mit eigenen Preisen, Zugängen und Sortimenten.
Apps, Marktplätze, Preisportale oder eine Kasse als eigene Verkaufskanäle, versorgt aus demselben Shopware.
// Aufbau
Die wichtigste Entscheidung fällt vor dem ersten neuen Kanal: Was ist gemeinsam, was bekommt jeder Shop selbst?
Einmal pflegen, überall nutzen
Einstellungen je Verkaufskanal
Getrennte Shopware-Installationen lohnen sich nur, wenn die Shops fachlich nichts miteinander zu tun haben. Das klären wir im ersten Gespräch.
Die Standardfunktionen von Shopware sind schnell eingerichtet. Teuer wird es, wenn Domainstruktur, Sprachen oder Kundengruppen später umgebaut werden müssen. Deshalb klären wir vorher, welche Shops, Länder und Sprachen kurz- und mittelfristig kommen, ob Sprachen über eigene Domains oder Unterverzeichnisse laufen, welche Daten jeder Shop exklusiv braucht und welche vorhandenen Plugins überhaupt mit mehreren Verkaufskanälen umgehen können.
Jeder Verkaufskanal kann ein eigenes Theme bekommen. Damit Sie nicht mehrere Themes parallel pflegen, bauen wir ein gemeinsames Basis-Theme und leiten pro Shop nur ab, was sich unterscheidet: Farben, Logo, Schriften oder ganze Seitenbereiche. Wie weit das gehen kann, zeigt unsere Shopware Theme-Entwicklung.
Viele Plugins aus dem Store kennen nur eine Einstellung für alle Shops oder funktionieren in einem zweiten Kanal gar nicht richtig. Wir prüfen Ihre vorhandenen Erweiterungen vorab und bauen eigene so, dass Einstellungen pro Verkaufskanal greifen: andere Texte, Farben und Mail-Vorlagen je Shop, oder eine Funktion nur in einem einzigen Kanal. Wenn Sie so etwas brauchen, beschreiben Sie es in der Plugin-Anfrage.
Innerhalb eines Verkaufskanals gibt Shopware die hreflang-Angaben für alle Sprachdomains selbst aus. Laufen Länder dagegen als eigene Kanäle mit eigenen Domains, etwa .de, .at und .ch, verknüpft Shopware sie nicht von allein. Dann riskieren Sie, dass Google die falsche Version ausspielt oder gleiche Texte als Duplikat wertet. Wir richten hreflang, Canonicals und Sitemaps so ein, dass jede Sprache und jedes Land sauber getrennt gefunden wird, auch in KI-Suchen.
Für große Kataloge binden wir KI-Übersetzung an. Sie spart beim ersten Durchgang viel Zeit, das Gegenlesen durch Muttersprachler ersetzt sie nicht.
Unterschiedliche Preise pro Shop, Land oder Kundengruppe bilden wir über Kundengruppen und den Rule Builder von Shopware ab. Für B2B-Kanäle kommen Nettopreise, Staffelpreise, eine Freischaltung neuer Firmenkunden und passende Zahlarten dazu. Reicht der Standard nicht, erweitern wir ihn gezielt statt mit einem Stapel Plugins.
Jeder weitere Kanal erzeugt mehr Cache, mehr Suchindex und mehr Anfragen. Ab mehreren aktiven Shops lohnen sich Redis, OpenSearch und ein Server, der dafür ausgelegt ist. Das planen wir mit, auf Wunsch inklusive Server und Hosting.
Sie betreiben schon mehrere einzelne Shops und wollen sie in einem Backend vereinen? Wir übernehmen Produkte, Kunden und Bestellungen, gleichen doppelte Daten ab und leiten alte Adressen per 301 um, damit Rankings und Kundenkonten erhalten bleiben.
// International
Produkttexte, Kategorien, Mails und rechtliche Seiten brauchen jede Sprache. KI-Übersetzung spart Zeit, ersetzt aber nicht das Gegenlesen.
Jede Sprache braucht eigene URLs und die richtigen hreflang-Angaben, damit Google die passende Version ausspielt.
Ab 10.000 € Umsatz pro Jahr an Privatkunden im EU-Ausland gilt die Umsatzsteuer des Ziellandes, gemeldet über das OSS-Verfahren.
Wer Verpackungen in andere EU-Länder liefert, hat dort eigene Pflichten, in vielen Ländern mit einem Bevollmächtigten vor Ort.
Versandkosten, Lieferzeiten und Preise pro Land festlegen, bei Bedarf in eigener Währung.
AGB, Widerrufsbelehrung und Datenschutz müssen zum Land und zur Sprache passen.
Diese Punkte sind eine Orientierung und ersetzen keine Steuer- oder Rechtsberatung.
// Ablauf
Welche Shops, Länder, Sprachen und Kundengruppen? Was wird geteilt, was bleibt getrennt?
Verkaufskanäle, Domains, Sprachen, Währungen, Zahl- und Versandarten, Nummernkreise.
Basis-Theme mit abgeleiteten Themes pro Shop, Mail-Vorlagen und Dokumente passend dazu.
Preise und Regeln, Plugins pro Kanal, Schnittstellen zu Warenwirtschaft und Marktplätzen.
Test auf einer Kopie, hreflang und Weiterleitungen prüfen, dann Kanal für Kanal live.
// Multishop anfragen
Erzählen Sie uns, welche Shops, Sprachen und Länder Sie vorhaben. Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung, wie sich das in einem Backend abbilden lässt und was es kostet.
// Häufige Fragen
Wenn sich die Shops Produkte, Lager oder Kunden teilen, ist ein Multishop mit mehreren Verkaufskanälen fast immer einfacher: ein Backend, ein Update, eine Übersicht. Getrennte Installationen lohnen sich eher, wenn die Shops fachlich nichts miteinander zu tun haben.
Ja. Jeder Verkaufskanal bekommt eigene Domains und kann ein eigenes Theme nutzen. Mit einem gemeinsamen Basis-Theme und abgeleiteten Themes pro Shop bleibt der Pflegeaufwand trotzdem klein.
Shopware setzt keine feste Grenze. Entscheidend sind Server, Cache und Suchindex. Ab mehreren aktiven Shops planen wir die Infrastruktur deshalb mit.
Jede Sprache hängt an einer Domain oder einem Pfad. Innerhalb eines Verkaufskanals gibt Shopware hreflang selbst aus. Laufen Länder als eigene Kanäle mit eigenen Domains, braucht es eine zusätzliche Lösung, die wir einrichten.
Ein Plugin wird einmal installiert. Gut gebaute Plugins lassen sich aber pro Verkaufskanal einstellen oder nur in einzelnen Shops aktivieren. Plugins, die wir für Sie entwickeln, bauen wir grundsätzlich so.
Ja. Über Kundengruppen, Regeln und eigene Verkaufskanäle sehen Firmenkunden Nettopreise und Staffelpreise, Endkunden Bruttopreise, alles in einer Installation.
Vor allem Umsatzsteuer über das OSS-Verfahren, Verpackungspflichten im Zielland, Übersetzungen und passende Rechtstexte. Technisch bilden wir das in Shopware ab, für die steuerliche und rechtliche Seite sollten Sie Ihren Steuerberater einbeziehen.
Ein zusätzlicher Kanal mit eigener Domain und Sprache ist schnell eingerichtet, eigene Themes, Preislogik oder Schnittstellen kosten entsprechend mehr. Nach dem Erstgespräch bekommen Sie einen Festpreis.