Worauf es beim eigenen Newsletter-Versand ankommt
Das Plugin ist der einfache Teil. Ob ein Newsletter ankommt und rechtlich sauber ist, entscheidet sich an vier anderen Stellen. Die klären wir vor dem ersten Versand.
Zustellung
Newsletter-Dienste kümmern sich im Hintergrund darum, dass Mails nicht im Spam landen. Beim eigenen Versand hängt das an Ihrer Domain und Ihrem Mailserver: SPF, DKIM und DMARC müssen stimmen, und viele Hoster erlauben nur einige hundert Mails pro Stunde. Deshalb verschickt das Plugin gedrosselt über die Warteschlange. Die passende Server- und Mail-Konfiguration gehört zum Projekt.
Einwilligung
Werbung per E-Mail braucht in der Regel eine ausdrückliche Einwilligung. Ein vorausgewählter Haken reicht dafür nach der DSGVO nicht. Das Double-Opt-in sorgt dafür, dass Sie im Streitfall nachweisen können, dass der Inhaber der Adresse zugestimmt hat.
Abmeldung
In jedem Newsletter muss ein Abmeldelink stehen. Gmail und Yahoo verlangen von größeren Versendern außerdem seit 2024 eine Abmeldung mit einem Klick direkt im Mailkopf. Das Plugin setzt beides.
Messen
Öffnungsraten werden meist über ein unsichtbares Zählpixel gemessen. Ohne gesonderte Einwilligung ist das in Deutschland heikel. Wir zählen deshalb nur, welche Links geklickt wurden, ohne einzelne Empfänger nachzuverfolgen.
Wann ein externes Tool besser passt
Brauchen Sie automatische Mailstrecken wie eine Willkommensserie oder Erinnerungen an abgebrochene Warenkörbe, A/B-Tests oder schicken Sie an sehr große Verteiler, ist ein spezialisierter Dienst oft die bessere Wahl. Dann binden wir Shopware sauber daran an, statt das Rad neu zu erfinden. Für einen regelmäßigen Newsletter an die eigene Kundschaft reicht der Versand aus Shopware.
Diese Hinweise beschreiben unsere Praxis und ersetzen keine Rechtsberatung.