// Shopware-Hilfe
Gestern lief der Shop noch flott, heute dauert jede Seite? Wird ein Shop von einem Tag auf den anderen langsam, ist selten die Hardware schuld. Meist hat sich etwas geändert, und genau das lohnt es zu finden.
Wird ein Shopware-Shop plötzlich langsam, hat sich meist etwas geändert: ein Update, ein neues Plugin, ein Import, eine Warteschlange, die sich staut, ein Cache, der ständig geleert wird, oder Bots, die massenhaft Seiten abrufen. Anders als bei einem Shop, der schon immer träge war, lohnt hier zuerst die Suche nach dem Auslöser. Für dauerhaft schnelle Ladezeiten braucht es danach eine Performance-Analyse.
// Ursachen
Tausende unerledigte Aufgaben in der Warteschlange bremsen den Server, besonders wenn sie über den Admin statt über einen Hintergrundprozess laufen.
Importe, Preisänderungen oder ein Plugin leeren den Cache immer wieder. Dann rechnet der Shop jede Seite neu.
Ist der Suchindex veraltet oder OpenSearch nicht erreichbar, werden Suche und Filter langsam oder falsch.
Suchmaschinen, KI-Crawler und Preisvergleicher rufen massenhaft Filterseiten ab und belasten den Server.
Ein Plugin lädt bei jedem Aufruf zusätzliche Daten oder fragt einen externen Dienst ab.
Wachsende Log-Dateien, volle Festplatte oder eine Datenbank, deren Hilfstabellen immer größer werden.
Diese Schritte sind gefahrlos und grenzen die Ursache ein, bevor jemand am Shop etwas ändert.
Wer per SSH auf den Server kommt, kann die häufigsten Ursachen direkt angehen. Vorher Datenbank und Dateien sichern.
bin/console messenger:consume) und geplante Aufgaben (bin/console scheduled-task:run) dauerhaft laufen.bin/console dal:refresh:index baut die Indizes von Shopware neu auf, bei OpenSearch zusätzlich bin/console es:index.df -h den freien Speicherplatz prüfen.bin/console cache:clear nur einmal gezielt ausführen, nicht regelmäßig per Cronjob.APP_ENV=prod in der Datei .env oder .env.local. Steht dort dev, läuft der Shop im Entwicklungsmodus und ist um ein Vielfaches langsamer. Das passiert gern nach einer Fehlersuche, bei der jemand vergessen hat, zurückzustellen.SHOPWARE_HTTP_CACHE_ENABLED=1. Ohne ihn rechnet Shopware jede Seite für jeden Besucher neu.Im Zugriffs-Log des Servers steht bei jedem Aufruf, wer ihn ausgelöst hat. Fallen einzelne Crawler auf, die tausende Filterseiten abrufen, lassen sie sich gezielt drosseln oder sperren. Suchmaschinen und KI-Dienste, die Ihnen Besucher bringen, sollten weiter Zugang haben. Oft hilft es schon, Filterseiten mit vielen Parametern für Crawler unattraktiv zu machen, statt Bots pauschal auszusperren.
Wer Auslastung, Warteschlange und Speicherplatz überwacht, bemerkt Probleme, bevor Kunden warten. Das gehört bei uns zur Wartung für Shopware-Shops, zusammen mit Updates, die vorher auf einer Kopie getestet werden.
Wenn der Shop spürbar Umsatz kostet, wenn der Auslöser nicht zu finden ist oder wenn er schon immer langsam war. Dann hilft eine gründliche Messung, die Server, Cache, Datenbank, Plugins und Frontend zusammen betrachtet. Das ist unsere Shopware-Performance-Analyse mit Vorher-Nachher-Bericht.
// Soforthilfe
Schicken Sie uns kurz, was passiert ist und was sich zuletzt geändert hat, gern mit Screenshot. Ist der Shop down, helfen wir über den 24/7 Notfallservice innerhalb von 30 Minuten.
// Häufige Fragen
Weil die Seite beim ersten Aufruf neu berechnet und dann im Cache gespeichert wird. Ist das bei jedem Aufruf so, wird der Cache ständig geleert oder greift nicht.
Ja. Besonders Filterseiten mit vielen Kombinationen ziehen Crawler an. Sinnvoll ist, unwichtige Filter-Adressen von der Indexierung auszunehmen und auffällige Bots gezielt zu bremsen, statt alle zu sperren.
Nur, wenn der Server tatsächlich am Limit läuft. Liegt es an Konfiguration, Cache oder einem Plugin, ist ein größerer Tarif eine teure Überbrückung.
Was es kostet, sagen wir Ihnen vorher, ohne Mindestlaufzeit.
In der Datei .env oder .env.local steht dann APP_ENV=dev statt APP_ENV=prod. Im Live-Shop sollte dort immer prod stehen. Nach der Änderung einmal den Cache leeren.
Ja. Große Importe lösen Indexierungen aus und leeren Teile des Caches. Läuft der Import tagsüber, spüren das Ihre Kunden. Besser ist ein Import in der Nacht, und die Warteschlange sollte über einen Hintergrundprozess abgearbeitet werden.