// Shopsysteme im Vergleich
Drei gute Systeme, aber nicht für jeden gleich gut. Wir bauen mit allen dreien und sind an keines gebunden. Hier steht, was sie kosten, wo ihre Stärken liegen und für wen welches System passt, ohne Verkaufsgespräch.
Shopify ist der schnellste Weg zum eigenen Shop ohne Technik, kostet aber laufend Monatsgebühr, Apps und je nach Zahlungsanbieter zusätzliche Gebühren. WooCommerce verbindet Shop und Website in WordPress, ist im Betrieb günstig und flexibel, braucht aber regelmäßige Pflege. Shopware ist stark bei vielen Varianten, Geschäftskunden und mehreren Shops und bringt die deutschen Anforderungen gut mit; die Community Edition ist bis 1 Million Euro Jahresumsatz über den Shop kostenlos. Welches System passt, hängt vor allem von Sortiment, Wachstum und davon ab, wer den Shop pflegt.
// Auf einen Blick
Alle drei können einen professionellen Shop tragen. Der Unterschied liegt darin, wie sie betrieben werden und wofür sie gebaut sind.
Gemietete Plattform
Shop in WordPress
Deutsches Shopsystem
// Worauf es ankommt
Ein paar Dutzend Produkte laufen in jedem System. Hunderte Varianten, Farben und Größen sind eine Stärke von Shopware.
Nettopreise, Kundengruppen, Staffelpreise und Freischaltungen sind in Shopware tief verankert, bei den anderen oft nur über Erweiterungen.
Wer viel über Blog, Ratgeber und Seiten gefunden werden will, hat mit WooCommerce in WordPress die meisten Möglichkeiten.
Ohne technische Unterstützung ist Shopify am unkompliziertesten. WooCommerce und Shopware brauchen jemanden für Updates.
Bei Shopify kommen zur Monatsgebühr Apps und je nach Zahlungsanbieter Gebühren pro Verkauf dazu. Bei WooCommerce und der Shopware Community Edition zahlen Sie Hosting und Betreuung, aber nichts an das Shopsystem selbst.
WooCommerce und Shopware laufen auf Ihrem Server, Ihnen gehört alles. Bei Shopify mieten Sie die Plattform, Ihre Daten können Sie exportieren.
Die Preise der Anbieter ändern sich regelmäßig. Stand September 2026 gilt als Orientierung:
Bei allen drei Systemen kommen Zahlungsgebühren, ein Dienst für Rechtstexte und die Einrichtung dazu. Was die Einrichtung bei uns kostet, steht unter Onlineshop erstellen lassen.
Shopify passt, wenn Sie schnell starten wollen, keine eigene Technik betreuen möchten und Ihr Sortiment überschaubar ist. Weniger gut passt es, wenn Sie viele Sonderfunktionen brauchen, die nur über zahlreiche Apps gehen, oder wenn Sie volle Kontrolle über Daten und Technik wollen.
WooCommerce passt, wenn Sie Shop und Website in einem System wollen, viel über Inhalte gefunden werden möchten oder schon mit WordPress arbeiten. Weniger gut passt es bei sehr großen Katalogen mit vielen Varianten oder wenn sich niemand um Updates kümmern will.
Shopware passt, wenn Ihr Sortiment groß und variantenreich ist, Sie an Geschäftskunden verkaufen, mehrere Shops oder Länder planen oder eine Warenwirtschaft anbinden wollen. Für einen kleinen Shop mit wenigen Produkten ist es oft mehr System, als nötig ist.
Ein Wechsel ist möglich: Produkte, Kunden und Bestellungen lassen sich übernehmen, alte Adressen werden weitergeleitet, damit Rankings erhalten bleiben. Er kostet aber Zeit und Geld. Deshalb lohnt es sich, am Anfang ehrlich zu planen, wohin der Shop in drei Jahren wachsen soll. Wie ein Umzug abläuft, steht unter Website- und Shop-Relaunch.
// Beratung
Erzählen Sie uns, was Sie verkaufen, wie viele Produkte es sind und wer den Shop pflegen soll. Sie bekommen eine ehrliche Empfehlung, auch wenn sie günstiger ausfällt, als Sie erwartet haben.
// Häufige Fragen
Für einen schnellen Start ohne eigene Technik ist Shopify am einfachsten. Wer unabhängig bleiben und Shop und Website verbinden will, fährt mit WooCommerce gut. Beides lässt sich später ausbauen.
Die Community Edition ist kostenlos und Open Source, seit März 2025 aber nur bis 1 Million Euro Jahresumsatz über den Shop. Darüber beginnen die bezahlten Pläne bei rund 600 € im Monat. Hosting und Betreuung kommen immer dazu.
Zur Monatsgebühr kommen Zahlungsgebühren pro Verkauf, bei externen Zahlungsanbietern zusätzlich eine Transaktionsgebühr, dazu häufig kostenpflichtige Apps und ein Theme. Die Monatsgebühr ist deshalb nur ein Teil der Kosten.
Alle drei können gut ranken, wenn sie sauber eingerichtet sind. WooCommerce hat durch WordPress die meisten Möglichkeiten für Inhalte, Shopware viele Einstellungen für Produkte und Varianten. Entscheidend sind am Ende Technik, Inhalte und Ladezeit.
Für Geschäftskunden mit Nettopreisen, Kundengruppen, Staffelpreisen und Freischaltung ist Shopware am stärksten. Einfache B2B-Anforderungen lassen sich auch in WooCommerce und Shopify über Erweiterungen umsetzen.
Ja. Produkte, Kunden und Bestellungen lassen sich übernehmen, alte Adressen werden weitergeleitet. Ein Wechsel kostet aber Aufwand, deshalb lohnt eine ehrliche Planung am Anfang.